Bundesweiter Warntag 2026
Bundesweiter Warntag 2026 – Landkreis Uckermark informiert
Am Donnerstag, den 10. September 2026, findet der diesjährige Bundesweite Warntag statt. Ab 11:00 Uhr werden in ganz Deutschland verschiedene Warnsysteme getestet. Ziel des Probealarms ist es, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren, die technischen Abläufe zu überprüfen und die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu stärken.
Auch der Landkreis Uckermark beteiligt sich aktiv am Warntag. Die Integrierte Regionalleitstelle NordOst (IRLS NO) in Eberswalde wird die im Kreisgebiet verfügbaren und programmierbaren Sirenen auslösen. Aufgrund technischer Voraussetzungen und Programmierungen werden nicht alle Sirenen einen Warnton abgeben.
Um 11:00 Uhr ertönt ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton als Warnsignal. Die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr über einen einminütigen Dauerton. Parallel dazu sendet das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) über das Modulare Warnsystem (MoWaS) eine Probewarnung an angeschlossene Warnmultiplikatoren wie Rundfunksender und Warn-Apps. Diese Warnung wird zeitversetzt über Fernseher, Radios und Smartphones verbreitet. Eine Entwarnung über Cell-Broadcast wird es in diesem Jahr erstmals geben.
Videos zur Warnung und Aufklärung
Warnmittelmix für Deutschland (Kanal vom BBK)
[https://www.youtube.com/watch?v=iUBwwKFcsQU
Häufige Fragen zum Warntag 2026
Was ist der Warntag?
Der Bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen, an dem alle Warnmittel getestet werden. Ziel ist es, die Bevölkerung mit Warnsystemen vertraut zu machen und die Abläufe im Ernstfall zu optimieren.
Welche Warnmittel gibt es?
Warnungen können über Sirenen, Warn-Apps (z. B. NINA), Cell Broadcast, Radio, Fernsehen, Lautsprecherwagen und digitale Plattformen wie Webseiten oder Social Media verbreitet werden.
Wird mich meine Sirene warnen?
Alle Sirenen im Landkreis Uckermark sind über die zuständige Leitstelle ansteuerbar. Aufgrund der aktuellen Programmierung und Aufrüstung werden jedoch am Warntag nicht alle Sirenen warnen.
Um 11:00 Uhr wird ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton ausgesendet, dieser signalisiert Warnung. Der Ton steigt und fällt in der Lautstärke und ist deutlich als Alarm erkennbar.
Warnung (auf- und abschwellender Heulton)
Um 11:45 Uhr folgt ein einminütiger Dauerton, dieser steht für Entwarnung. Der Ton ist gleichbleibend und ruhig, um das Ende der Gefahrensituation zu signalisieren.
Entwarnung (einminütiger Dauerton)
Diese Warntöne der Sirene sind bundesweit einheitlich und dienen dazu, die Bevölkerung im Ernstfall schnell und eindeutig zu informieren.
Bekomme ich eine Warnung über mein Smartphone?
Ja, entweder über die Warn-App NINA oder per Cell Broadcast.
NINA ist die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Sie informiert in Echtzeit über Gefahrenlagen, Wetterwarnungen und Katastrophen.
Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, der Warnungen direkt auf das Handy sendet – ganz ohne App oder Anmeldung. Die Nachricht erscheint automatisch auf dem Bildschirm. Wichtig: Ältere Smartphones mit Systemen vor Android 11 oder iOS 16 unterstützen Cell Broadcast nicht, weshalb diese Geräte im Ernstfall stumm bleiben.
Was passiert am Warntag in der Uckermark?
Die Leitstelle löst die verfügbaren Sirenen aus. Zusätzlich können Städte und Gemeinden eigene Warnmittel wie Lautsprecherwagen oder digitale Infotafeln einsetzen.
Weitere Informationen
Veröffentlichung
Bild zur Meldung
Weitere Meldungen
LEADER-Projektaufruf und Regionalbudget
Di, 25. August 2026
Die Lokale Aktionsgruppe Uckermark (LAG) ruft zur Einreichung von Projektideen für die nachhaltige ...
Heimat im Fokus Fotowettbewerb im Boitzenburger Land
Mo, 27. Juli 2026
Ihre schönsten Motive aus unserer Gemeinde Das Boitzenburger Land hat viele besondere Seiten. Mit ...

